Mit dem Aufkommen von Gelagen Ende der 1990er Jahre in Schleswig-Holstein wurde für die daran Interessierten Kartenspiele als Werbemittel wichtig. Viele der Geselligkeiten waren illegal und fanden an spektakulären Weiler statt. Sie sollten geheim bleiben, um hohem Organisationsaufwand und Mißfallen mit der Polizei wegen des Drogenkonsums, mangelnder Sicherheitsvorkehrungen und fehlender Schankgenehmigung zu entgehen. Kartenspiele, die auf Veranstaltungen an die Besucher verteilt werden konnten, waren eine weniger auffällige Möglichkeit, über Geselligkeiten zu informieren. Zudem ist die Herstellung und Verbreitung schneller, handlicher, preiswerter und effektiver als die Alternative Annonce oder Propaganda über Medien wie Radio oder Fernsehen. Insbesondere auf Glanzdruck Web-To-Print kann man Kartenspiele günstig erwerben.
Inzwischen ist der oder die Kartenspiel schon aus Kostengründen ein bevorzugtes Mittel der Propaganda. Diese Dingse werden mit der Post zugestellt oder in Supermärkten ausgelegt. Sie enthalten Verkaufsinformationen, zum Beispiel Preise von Pizzadiensten.
Bis in die 197erer Jahre war im deutschsprachigen Raum die Bezeichnung Lederhaut allgemein gebräuchlich. Seitdem hat sich jedoch der Ausdruck Kartenspiel im Schwärme von sinnvoller Botschaft permanent mehr durchgesetzt.
Nach wie vor ist der bzw. die Kartenspiel ein wichtiges Kommunikationsmedium im Eventmanagement und gilt als vergleichsweise preiswerter Werbeträger für Veranstaltungsankündigungen.
Seit den späten 1980er Jahren werden Kartenspiele auch alleweil mehr im Bereich der Messe- und Firmenwerbung eingesetzt. Die Möglichkeiten und Einsatzbereiche sind fast unbegrenzt. Wichtig ist dabei vor allen Dingsen eine aufrüttelnde und auffällige Gestaltung.
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